ERP-Systeme für KMU

Viele Unternehmen nutzen digitale Systeme für ihr Enterprise Resource Planning (ERP). Der große Nutzen besteht hierbei darin, dass die gesamte Ressourcenplanung des Unternehmens auf eine anwenderfreundliche und solide Grundlage gestellt wird. Doch bereits vor der Einführung eines solchen Systems müssen sich die Unternehmer mit wichtigen Fragestellungen beschäftigen. Wichtig ist hierbei insbesondere wo ein ERP-System zum Einsatz kommt, welche Prozesse und Funktionen es für gewöhnlich abbildet, und was es bei der Einführung alles zu beachten gibt. Die Antwort auf diese wichtigen Fragen erfahren Sie in diesem Artikel.

Quelle: http://www.threecogwheels.com/

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Wo kommt ein ERP-System zum Einsatz?
Die Einsatzbereiche von ERP für KMU haben sich in den letzten Jahren rapide ausgebreitet. Hauptsächlich kamen diese Systeme ursprünglich in der Materialwirtschaft und der Produktionsplanung zum Einsatz. Erst später entdeckte man die Vorteile dieser Software ebenfalls für die Produktionssteuerung. Bald darauf erkannte man den Nutzen dieser Systeme auch in vielen anderen Geschäftsbereichen und begann mit einer übergreifenden Nutzung von ERP-Software in nahezu allen Geschäftsbereichen. Aus diesem Grund haben sich diese Systeme im Laufe der Jahre stetig weiterentwickelt und stellen nun äußerst komplexe Anwendungen dar. Diese umfassen aktuell sämtliche Ressourcen und Aktivitäten des gesamten Unternehmens. Ein modernes ERP-System muss daher nicht nur den gesamten Aufbau eines Unternehmens abbilden können, sondern ebenfalls sämtliche seiner Beziehungen und Strukturen umfassen.

Welche Prozesse und Funktionen werden durch das System abgebildet?
Mit der Einführung eines ERP-Systems kann für ein KMU ein großer Wettbewerbsvorteil entstehen. Dies geschieht, indem sämtliche Arbeitsabläufe sowohl vereinfacht als auch vereinheitlicht werden. Dadurch können sowohl Projekte einfacher erstellt als auch Aufträge schneller bearbeitet werden. In einem modernen ERP für KMU müssen Sie Aufgabenbereiche zuordnen können, sowie Abhängigkeiten definieren und Verlaufseinträge vornehmen können. Außerdem stellt das System vordefinierten Nutzergruppen bestimmte Dokumente und Nachrichten automatisch zur Verfügung und erleichtert dadurch die Suche im täglichen Geschäft. Letztlich müssen in einem solchen System ebenfalls Produkte und Kontaktdaten verwaltet sowie Lager, CRM, Kundenservice und Verkauf in eine direkte Verbindung gebracht werden können. Dadurch wird sowohl das Banking als auch die Buchhaltung in großem Maße entlastet.

Was gibt es bei der Einführung des ERP-Systems zu beachten?
Eine ERP-Software stellt eine hochkomplexe Anwendung dar. Diese lässt sich in der Regel nicht über Nacht in Ihrem Unternehmen implementieren. Für die Einführung müssen Sie gründlich Ihre Anforderungen an das System abwägen und Ihren Bedarf festlegen. Erst danach können eine vorläufige Auswahl sowie eine bedachte Entscheidungsfindung erfolgen. Wird ein ERP-System in einem KMU eingeführt, so erfolgt vorerst eine umfassende Analyse der unternehmensrelevanten Prozesse und Aufgaben durch das Management. Nach einem anschließenden Softwarevergleich anhand der definierten Anforderungen hinsichtlich des Funktionsumfangs und der zu erwartenden Kosten sollte es seitens des Anbieters zu einer umfassenden Demonstration der Software kommen. Erst danach sollten Sie Ihre abschließende Entscheidung treffen und sich für die Einführung einer konkreten Software entscheiden. Ohne eine eigene IT-Abteilung sollten Sie jedoch bei der Auswahl Ihrer Hauptanwendungen sehr sparsam vorgehen und sich auf einige wenige Funktionen beschränken.