Macht CBD süchtig?

Macht das CBD der Hanfpflanze süchtig?

Hanf lässt sich aus der menschlichen Kultur seit jeher kaum wegdenken. Insbesondere als Heilmittel kommt der Pflanze eine wichtige Bedeutung zu. Doch kann die Einnahme eigentlich eine Sucht auslösen – oder gilt der Konsum insbesondere von medizinischen Präparaten als ungefährlich?

 

Auch als Heilpflanze geschätzt

Nur wenige Pflanzen waren in ihrer Bedeutung derart wichtig für die Menschheit wie der Hanf. Aus seinen Fasern wurden leichte Textilien gewebt. Doch auch seine Bestandteile werden seit Jahrtausenden genutzt. Insbesondere das Cannabinoid spielt dabei eine besondere Rolle. Das aus der Pflanze gewonnene Öl wurde einerseits zur Körperpflege eingesetzt, indem es etwa Seifen, Cremes oder Hautauflagen beigemischt wurde. Bereits die ägyptische Königin Cleopatra soll einen nicht unwesentlichen Teil ihrer Schönheit dem Hanföl verdanken. Andererseits wurde dieses oft zur innerlichen Einnahme verwendet. Etwa als Teil der regulären Ernährung, ebenso aber als Heilmittel für akute Krankheiten.

 

Hilfe – oder Abhängigkeit?

Doch trotz ihrer langen Tradition und ihres kaum zu leugnenden Nutzens für die Menschheit polarisiert keine andere Pflanze so sehr wie das Cannabis. Sehen Befürworter aufgrund ihrer Zusammensetzung an Wirkstoffen einen starken Unterstützer für medizinische Therapien, so mahnen demgegenüber ihre Kritiker immer wieder den Gehalt an psychoaktiven Substanzen an, der bei dauerhaftem Konsum in die Abhängigkeit führen kann. Eine pauschale Entscheidung für eine der beiden Sichtweisen fällt an dieser Stelle schwer – ebenso ist es aber nicht damit getan, beiden Aussagen zuzustimmen. So lassen sich Hanfgattungen finden, die einen besonders hohen Anteil an gesunden Cannabinoiden – dem sogenannten CBD – aufweisen. Ebenso sind aber gerade beim Marihuana bestimmte Sorten mit einem ausgeprägten Gehalt der psychoaktiven Substanz Tetrahydrocannabinol – dem THC – bekannt.

 

Das CBD löst keine Sucht aus

Zunächst sollten hierbei die Cannabinoide betrachtet werden. Aufgrund ihrer chemischen Struktur wirken sie einerseits beruhigend – sie können daher gerade in stressigen Situationen ein wenig mentale Entspannung ermöglichen. Daneben regen sie das Gehirn zur Tätigkeit an. Psychische Blockaden werden gelöst, Ängste gelindert, das Gefühl von Nervosität kann damit gänzlich beseitigt werden. Cannabinoide wirken indes nicht derart stark psychoaktiv, dass sie verzerrte Wahrnehmungen auslösen oder das subjektive Empfinden spürbar beeinflussen. Demzufolge führen sie ihren Konsumenten weder akut noch bei dauerhafter Einnahme auf den Weg einer physischen oder psychischen Abhängigkeit. Auch eine Überdosierung an Cannabinoiden kann keine Gefahr auslösen. Körperlich reagiert der Mensch darauf kaum. Erst recht kann dadurch keine Sucht befördert werden.

 

Die Zusammensetzung entscheidet

Doch wie kann die Hanfpflanze als Suchtmittel bezeichnet werden, wenn das Cannabinoid selbst nicht psychoaktiv auf das Gehirn einwirkt? Die Ursache dafür ist im Tetrahydrocannabinol zu sehen, das ebenso in den meisten Hanfgattungen enthalten ist. Diese Substanz wirkt sehr wohl auf die Nerven und das Bewusstsein ein, gilt als stark psychoaktiv und kann gerade junge Menschen schnell in eine Abhängigkeit führen. Beim Erwerb von gesundheitsfördernden Produkten ist daher auf einen möglichst hohen Gehalt an CBD zu achten – Bestandteile vom THC sollten dagegen nicht oder nur in sehr kleinen Dosierungen vorkommen. Doch Vorsicht: Ein solches Präparat führt den Anwender zwar nicht in die Abhängigkeit. Bei einem Drogentest können allerdings selbst kleinste Mengen des Tetrahydrocannabinols wahrgenommen werden und das Ergebnis beeinträchtigen.

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